Inhalt

Pressemitteilungen

Noll besucht Böllinghaus Steel

Nina Härtel, Michaela Noll und der Geschäftsführer Hartwig HärtelNina Härtel, Michaela Noll und der Geschäftsführer Hartwig HärtelHILDEN Dass aus kuriosen Wetten manchmal auch ernsthafte Absichten werden, verkörpert die Firmengeschichte des Unternehmens Böllinghaus Steel mit Sitz in Hilden. Bei einem Besuch in der Firmenzentrale im Gewerbepark Süd erfuhr die CDU-Bundestagsabgeordnete Michaela Noll vom Geschäftsführer Hartwig Härtel und seiner Tochter Nina Härtel, dass Böllinghaus Steel vor über 125 Jahren in Remscheid von einem Metzgermeister aus einer Wette heraus gegründet wurde. Eines Tages während eines Stammtischgesprächs fragten sich Hermann Diederich Böllinghaus und seine Freunde, was es wohl kosten würde, ein Walzwerk zu gründen. Allen erschien dieses Vorhaben zu teuer zu sein, bis auf Böllinghaus. So kam es, dass der Metzgermeister wettete, in kurzer Zeit ein Walzwerk zur Herstellung von Feilenstahl zu errichten. Gesagt getan. Mit der Unternehmensgründung in Remscheid im Jahr 1889 begann die Erfolgsgeschichte. Mittlerweile ist das mittelständische Unternehmen auf über 260 Mitarbeiter angewachsen, hat einen Produktionsstandort in Portugal, produziert jährlich 15.000 Tonnen Stahl und vertreibt seine Produkte in die ganze Welt. "1996 haben wir das portugiesische Werk mit anfangs 25 Mitarbeitern übernommen. Mittlerweile arbeiten in Vieira de Leiria über 200 Mitarbeiter. Auch erfolgte 2012 der Umzug von Remscheid nach Hilden", so der Geschäftsführer Hartwig Härtel. "Der alte Standort war leider nicht mehr reizvoll - auch für Arbeitnehmer nicht. In Hilden dagegen fühlen wir uns wohl!". Auch bildet das Unternehmen aus. Derzeit absolvieren zwei Auszubildende in Hilden ein duales Studium. "Wir bilden nicht nur aus, sondern wollen die jungen Menschen nach erfolgreicher Ausbildung auch übernehmen", so der Geschäftsführer. "Ein Schritt, den ich sehr begrüße", sagte die Bundespolitikerin Noll. "Mittelständische Unternehmen sind das Rückgrat unserer Wirtschaft. Daher freut es mich umso mehr, wenn die Unternehmen ausbilden und den jungen Menschen eine Perspektive schaffen".

Schreiben Sie mir