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Michaela Noll im Gespräch mit dem DAAD: „Integration gelingt durch Bildung“

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Michaela Noll hat sich mit der Generalsekretärin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) Dr. Dorothea Rüland und ihrem Stellvertreter Christian Müller in Bonn getroffen, um sich über die verschiedenen Programme des Dienstes zu informieren. Der DAAD ist eine Vereinigung von 238 Hochschulen und 107 Studierendenschaften mit dem Ziel, die internationale Wissenschafts- und Hochschulzusammenarbeit zu fördern. Als eine von der Bundesregierung finanzierten deutschen Mittlerorganisationen ist er zuständig für die Umsetzung der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik.

Noll, Mitglied im Unterausschuss für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik des Deutschen Bundestages ist, zeigte sich besonders angetan über die Erfolge der Flüchtlingsprogramme "Integra" und "Welcome". Mit dem Programm "Integra" erhalten studierfähige Geflüchtete an deutschen Universitäten, Hochschulen und Studienkollegs die Möglichkeit, sich auf ein Studium vorzubereiten. Damit sollen sie möglichst schnell im Hochschulsektor Fuß fassen. 2017 wurden bundesweit über 10.000 Geflüchtete in studienvorbereitenden- und begleitenden Kursen gefördert, mehr als 45.000 wurden an den Hochschulen beraten. 20% haben im letzten Jahr das Sprachniveau C1 erreicht, weitere 26% das Niveau B2. Damit ist etwa 4.800 Personen die Aufnahme eines Studiums für das kommende Wintersemester möglich. Beim Programm "Welcome" unterstützen Studierende Flüchtlinge beim Einstieg in die Hochschulwelt. Hunderte studentische Freiwillige engagieren sich hier in über 650 Initiativen. 2017 konnten gut 30.000 Geflüchtete erreicht werden.

"Die Zahlen zeigen, dass das Interesse vieler Geflüchteter an einem Studium sehr hoch ist. Schön, dass die Hochschulen und Studienkollegs hier so viel Engagement zeigen und die Geflüchteten dabei unterstützten, ihre Träume zu verwirklichen. In meinen Augen ist Bildung und damit ein guter Zugang zum Arbeitsmarkt der Schlüssel zur Integration. Ich hoffe deshalb sehr, dass die Programme weiterhin so erfolgreich sind", so die Bundestagsabgeordnete. "Es ist für uns wichtig zu sehen," kommentierte Christian Müller, "dass die Arbeit des DAAD im Bundestag und speziell im Unterausschuss eine breite Unterstützung hat - das ist für die neuen internationalen Herausforderungen, vor denen wir stehen, ganz unverzichtbar."

Hintergrundinformation: Seit seiner Gründung hat der DAAD mehr als zwei Millionen Studierende, Graduierte und Wissenschaftler im In- und Ausland unterstützt. Im Jahr 2016 förderte der DAAD 131.229 Personen aus allen Weltregionen - davon 55.754 Ausländer. Die Förderprogramme des DAAD reichen vom Auslandssemester für junge Studierende bis zum Promotionsstudium, vom Praktikum bis zur Gastdozentur, vom Informationsbesuch bis zum Aufbau von Hochschulen im Ausland. Weitere Informationen zum DAAD und über die Programme "Integra" und "Welcome" erhalten Sie hier: www.daad.de.

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