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Michaela Noll zur Präsidentin der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft gewählt

Michaela Noll nach ihrer Wahl mit  Dr. h.c. Gerd Andres, Parlamentarischer Staatssekretär a.D. Michaela Noll nach ihrer Wahl mit Dr. h.c. Gerd Andres, Parlamentarischer Staatssekretär a.D.
Die frühere Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Michaela Noll, ist heute von der Mitgliederversammlung einstimmig zur Präsidentin der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft (DPG) in Berlin gewählt worden.

Die Bundestagsabgeordnete tritt damit als erste Frau aus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in der 67-jährigen Geschichte der Gesellschaft in die Fußstapfen des langjährigen Präsidenten, dem früheren Bundesforschungsminister Prof. Dr. Heinz Riesenhuber, der dieses Amt seit Januar 2006 innehatte.

"Die Deutsche Parlamentarische Gesellschaft ist eine Insel der Entschleunigung im hektischen Regierungsviertel. Ein Ort, um sich ungezwungen und in Ruhe mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen", so Michaela Noll. "Vor allem auch ehemalige Kolleginnen und Kollegen kommen gerne in die DPG und sind so nach wie vor Teil der Gemeinschaft. Eine Gemeinschaft, die weit über das aktive Mandat hinauswirkt."

Als überparteilicher parlamentarischer Club widmet sich die Gesellschaft seit 1951 mit ihren mittlerweile mehr als 1.800 Mitgliedern, ausschließlich Parlamentarierinnen und Parlamentariern, Regierungsmitgliedern und "Ehemaligen", satzungsgemäß dem vertrauensvollen Austausch über die Parteigrenzen hinweg. Mit dieser Kernaufgabe ist die "Parlamentarische" fester Bestandteil des politischen Geschehens in der Bundeshauptstadt.

Mit Sitz im Reichstagspräsidentenpalais und damit ganz nahe beim Deutschen Bundestag rückte die Gesellschaft zuletzt als von allen Seiten geschätzter neutraler politischer Boden Ende vergangenen Jahres mit der Ausrichtung der Sondierungsgespräche zur Bildung einer Jamaika-Koalition in den Blickpunkt der Öffentlichkeit.

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