Michaela Noll, MdB

Hilfe für Eltern mit Kindern im Lockdown

Das Bundeskabinett hat in dieser Woche eine Formulierungshilfe für die Ausweitung des Kinderkrankengeldes beschlossen, um Entlastung für Eltern mit Kindern im Lockdown zu schaffen. Die Familienpolitikerin und Bundestagsabgeordnete des Mettmanner Südkreises, Michaela Noll, begrüßt diese Verbesserungen mit Nachdruck:

„Durch die Corona-Pandemie und die erneute Verlängerung des Lockdowns sind Eltern von Kita- und auch von  Schulkindern wieder vor große Herausforderungen gestellt. Schließlich ist sowohl in den Kindertagesstätten und auch Schulen allenfalls ein eingeschränkter Präsenzbetrieb vorgesehen.

Um die Betreuung ihrer kleinen Kinder sicherzustellen können Eltern ab sofort Kinderkrankentage bei der GKV beantragen, insgesamt 20 Tage pro Elternteil und Kind in diesem Jahr. Alleinerziehemde können 40 Arbeitstage Kinderkrankengeld in Anspruch nehmen. Das gilt auch dann, wenn sie ihre Arbeit grundsätzlich im Homeoffice erledigen könnten. Auch Überstunden und Urlaub müssen nicht vorrangig beantragt werden.

Die Regelung ist ein wichtiges familienpolitisches Signal! Den Eltern wird damit nicht nur finanziell geholfen. Sie werden in dieser schwierigen Zeit auch beim Homeoffice, Homeschooling und der Betreuung von kleineren Kindern wirksam entlastet. Familien haben nun für die kommenden Wochen die Sicherheit, dass es eine gute und unbürokratische Unterstützung für ihre Familienarbeit gibt. Ich freue mich sehr darüber“, erklärt MdB Noll.