Michaela Noll, MdB

Internationale Jugendbegegnungen in Pandemiezeiten stärken

Michaela Noll in Aachen vor der französischen und deutschen Flagge

Im Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend des deutschen Bundestages ist die Bundestagsabgeordnete des Mettmanner Südkreises, Michaela Noll, Berichterstatterin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Jugendwerke und Jugendbegegnungen. Im Rahmen der Haushaltsberatungen hat sie sich für eine Verstetigung der Haushaltsmittel eingesetzt und erklärt dazu:

„Ich habe in den vergangenen Wochen viele Videokonferenzen mit Jugendwerken, Austauschorganisationen und Jugendverbänden geführt. Wegen der Corona-Pandemie ist der Jugendaustausch quasi über Nacht zum Erliegen gekommen - ein tiefer Einschnitt für viele junge Menschen in Europa, aber auch für die internationale Jugendarbeit insgesamt. Internationale Jugendbegegnungen sind unverzichtbar, um einander kennenzulernen, zu verstehen und das Demokratieverständnis zu erhöhen. Im Hinblick auf einen steigenden, nationalbezogenen Blick in einigen Ländern erhalten die Austausche unter Jugendlichen eine noch stärkere Bedeutung.

Deshalb bin ich sehr froh, dass im kommenden Jahr die Haushaltsmittel für die Jugendwerke in Höhe von 13.512.000 Euro fortgeschrieben werden Die Austauschorganisationen haben in den letzten Monaten viele tolle, digitale Angebote für die Jugendlichen entwickelt, um den Jugendlichen alternative Angebote zu unterbreiten. Dieses Engagement verdient Wertschätzung. Nichts desto trotz ist dies kein dauerhafter Ersatz für persönliche Begegnungen, die hoffentlich in 2021 wieder anlaufen können. Daher möchte ich Familien im Kreis Mettmann aufrufen, sich als Gastfamilien zur Verfügung zu stellen.“

 

Zusätzliche Information: In Deutschland unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gemeinnützige Einrichtungen der Kinder- und Jugendbildung und der Kinder- und Jugendarbeit in der schwierigen wirtschaftlichen Situation aufgrund der Corona-Pandemie kurzfristig mit einem 100-Millionen-Euro-Sonderprogramm. Ein Viertel des Budgets ist speziell für gemeinnützige Träger des langfristigen, internationalen Jugend- und Schüleraustauschs vorgesehen.