Michaela Noll, MdB

Mehr Geld für Betreuungsvereine und Berufsbetreuer beschlossen

Michaela Noll vor dem Haus der Diakonie

Gute Nachrichten für Berufsbetreuer und Betreuungsvereine! Der Deutsche Bundestag hat in der gestrigen Sitzung das Gesetz zur Erhöhung der Betreuer- und Vormündervergütung beschlossen. Durchschnittlich wird die Vergütung von Betreuern und Vormündern um 17% angehoben. Diese Erhöhung ist das Ergebnis langer Verhandlungen mit den Bundesländern, die dem Gesetz im Bundesrat noch zustimmen müssen.

In ihrem Wahlkreis hatte die Bundestagsabgeordnete Michaela Noll bereits Gespräche mit der örtlichen Diakonie über die Notwendigkeit einer Erhöhung der Vergütungspauschalen geführt.

Für Noll steht fest: „Diese Erhöhung ist überfällig. Die gerichtlich bestellten Betreuerinnen und Betreuer leisten eine wichtige und unverzichtbare Arbeit, deren Bedeutung in Zeiten des demografischen Wandels sogar noch steigt. Sie übernehmen die rechtliche Betreuung von Personen, die aufgrund von körperlichen, geistigen, psychischen oder seelischen Leiden nicht mehr in der Lage sind, ihre Angelegenheit selbstständig zu regeln.

Viele Betreuungsvereine und Berufsbetreuer waren in den letzten Jahren bereits gezwungen aufzugeben, denn die letzte Vergütungsanpassung lag schon 13 Jahre zurück. Der Fortbestand dieser wichtigen Betreuer-Institution ist mit dieser Regelung gesichert.“

Die vereinbarte Erhöhung orientiert sich an den durchschnittlichen Kosten eines Betreuungsvereins für einen angestellten Vollzeitbetreuer. Um zu verhindern, dass erneut viele Jahre vergehen, bis eine möglicherweise erforderliche Anhebung erfolgt, wurde eine Evaluierung ins Gesetz verankert, die parallel beginnt und bis 2024 vorliegen muss.