Michaela Noll, MdB

Öffentliche Daseinsvorsorge wertschätzen

Zum Tag der Daseinsvorsorge erklärt Michaela Noll, Bundestagsabgeordnete für den Mettmanner Südkreis:

„Nicht nur der Tag der Daseinsvorsorge ist Grund genug, das vermeintlich Selbstverständliche einmal in Erinnerung zu rufen und wertzuschätzen. In diesem Jahr vielleicht noch bewusster als sonst: Denn die aktuelle Corona-Pandemie zeigt deutlich, welche Bedeutung die Daseinsvorsorge für unsere Gesellschaft hat.

Die kommunalen und privat-wirtschaftlichen Unternehmen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben unter Beweis gestellt, dass auf die öffentliche Daseinsvorsorge jederzeit Verlass ist. Egal ob Wasserversorgung oder -entsorgung, Stromversorgung oder Abfallentsorgung, der weiterhin rollende ÖPNV aber auch saubere Straßen und Parks, öffentliche Krankenhäuser oder Kinderbetreuungseinrichtungen – die öffentliche Daseinsvorsorge ist ein vielfältiger starker Pfeiler für gute Lebensverhältnisse in städtischen Ballungszentren ebenso wie in dünn besiedelten ländlichen Regionen.

Die Menschen werden jederzeit und in jeder Lage verlässlich versorgt. Die Kommunen und auch Privatunternehmen investieren jährlich große Summen beispielsweise in Leitungssysteme für Strom, Wasser und Abwasser, um diese verlässliche Versorgung zu garantieren. Aus gutem Grund werden diese Ver- und Entsorgungsleitungen auch als ‚Schatz unter der Erde‘ bezeichnet. Die Leistungen der Daseinsvorsorge und die dafür notwendigen Infrastrukturen sind elementar für unsere Gesellschaft und Wirtschaftskraft – sie halten unser Land am Laufen.

Vor Ort entscheidet sich, wie wir auch gestärkt aus der Krise herausgehen. Es kommt zum großen Teil auf die lokalen Akteure an, damit der Wohlstand gesichert bleibt und wir die Weichen bei den wichtigen Zukunftsthemen Digitalisierung, Demografie und Klimaschutz in die richtige Richtung stellen.

Auch wenn wir an einem Tag im Jahr die Daseinsvorsorge im Besonderen wertschätzen, sollten wir nicht vergessen: Es gibt 365 Tage der Daseinsvorsorge im Jahr – und in diesem Jahr durch das Schaltjahr sogar noch einen Tag extra.“