Michaela Noll, MdB

Start des Bundesinvestitionsprogramms „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“

Michaela Noll

Am 21. Oktober fand die Sitzung des Runden Tisches von Bund, Ländern und Kommunen gegen Gewalt an Frauen statt und veröffentlichte Details der Umsetzung des neuen Investitionsprogrammes.

Beginnend im Januar 2020 sollen bis 2023 jährlich 30 Mio. Euro in den Aus-, Um- und Neubau sowie die Sanierung von Frauenhäusern und Fachberatungsstellen fließen. Wenn dieses Programm durch den Bundestag bestätigt wird, wird der Bund so über 120 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Auch wird zusammen mit den Kommunen daran gearbeitet, bürokratische Hürden abzubauen um die Arbeit der Frauenhäuser und Beratungsstellen weiter zu erleichtern.

„Die vorherrschenden Strukturen der Hilfseinrichtungen können mit dieser finanziellen Hilfe ihre Kapazitäten weiter ausbauen und so betroffenen Frauen besser helfen“, bemerkt die Bundestagsabgeordnete für den Mettmanner-Südkreis, Michaela Noll. „Das ist ein starkes Zeichen und ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der Istanbul-Konvention! Dadurch können wir auf das diesjährige Inkrafttreten dieser Konvention aufbauen und weiter daran arbeiten Frauen vor allen Formen von Gewalt zu schützen.“