Michaela Noll, MdB

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Verbesserungen beim Elterngeld kommen

Am heutigen Mittwoch wird in erster Lesung das Gesetz für Maßnahmen im Elterngeld aus Anlass der Covid-19-Pandemie beraten. Dazu erklärt die Familienpolitikerin und Bundestagsabgeordnete für den Kreis Mettmann, Michaela Noll:

„Eltern, die von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen sind, sollen dies nicht beim Elterngeld zu spüren bekommen. Das betrifft die Berufsgruppen, auf die wir gerade so angewiesen sind, wie z.B. Pflegepersonal oder Polizistinnen und Polizisten. Sie werden an ihrem Arbeitsplatz dringend benötigt und können weder über den Arbeitsumfang noch über die Arbeitszeit selbst bestimmen. Sie können bereits heute ihre Elterngeldmonate unterbrechen und wieder Vollzeit arbeiten. Wir wollen zusätzlich pragmatisch und gesetzlich garantieren, dass sie ihre unterbrochenen Elterngeldmonate in der Zeit nach der Krise nehmen können.

Das betrifft aber auch andere Berufsgruppen, die von Kurzarbeit oder Freistellungen betroffen sind und in wirtschaftliche Notlagen geraten. Wir wollen es nicht zulassen, dass die Eltern deshalb finanzielle Einbußen beim Elterngeld haben. Diese Monate sollen daher bei der Elterngeldberechnung nicht berücksichtigt werden. Jetzt sind Lösungen gefragt, die den Eltern und werdenden Eltern sofort helfen, aber auch eine klare rechtliche Sicherheit für alle Beteiligten mit sich bringen. Es ist ein wichtiges familienpolitisches Signal der Koalition, auch in Zeiten der Krise die Leistungen zielgenau und an den Bedarfen der Familien orientiert kurzfristig anzupassen.“